Die Orientierungsstufe

In den zwei Jahren der Orientierungsstufe soll für jede Schülerin und jeden Schüler die Wahl der weiterführenden Schule abgesichert werden. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit zwischen unseren Lehrkräften und den Eltern.

 

Der Übergang

Der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium ist für unsere Schülerinnen und Schüler eine besondere Zeit. Zum einen müssen sie sich an einer neuen Schule mit neuen Mitschülern, neuen Lehrkräften, neuen Fächern und vielem mehr eingewöhnen. Zum anderen sehen die Kinder sich vor neue fachliche Herausforderungen gestellt. Wir sind uns dessen bewusst und versuchen, den Übergang für unsere neuen 5. Klassen entsprechend zu gestalten. 

 

Schon vor dem Beginn des neuen Schuljahres laden unsere Klassenlehrerteams die Schülerinnen und Schüler der zukünftigen 5. Klassen zu einem ersten Kennenlerntreffen ein. Zu Beginn des Schuljahres finden drei Projekttage statt, mit denen wir eine gute Klassengemeinschaft auf den Weg bringen wollen. Dabei begleiten und unterstützen Paten aus der Mittelstufe die neuen Klassen und Klassenlehrerteams. In Klasse 5 findet eine wöchentliche Klassenlehrerstunde statt. Eine weitere Klassenlehrerstunde gibt es alle zwei Wochen - übrigens in allen Jahrgängen. Projekttage für starke Persönlichkeiten und für eine starke Klassengemeinschaft führen wir an zwei weiteren Tagen im Schuljahr durch. Bei unseren pädagogischen Planungsbesprechungen zu Beginn des Schuljahres treffen wir Absprachen in Bezug auf die Arbeit mit den Klassen.

 

Fachlich schließen wir in der 5. Klasse an die Arbeitsweisen der Grundschule und die dort von unseren neuen Schülerinnen und Schülern erworbenen Kompetenzen an. In der Eingewöhnungsphase im 1. Halbjahr holen wir die neuen Schüler dort ab, wo sie stehen. 

Nach der Eingewöhnungsphase legen wir zunehmend Wert darauf, die Kinder an das selbstständige Arbeiten und die Vernetzung von Inhalten heranzuführen. Um Schülerinnen und Schüler erfolgreich in diesem Prozess zu begleiten, haben wir einen Plan für das Lernen von Methoden entwickelt (Methodencurriculum). 

 

Der Schultag

Hinweis: Im Zuge der landesweiten Einführung des 9-jährigen Bildungsganges am Gymnasium sind hier Änderungen zu erwarten, über die wir, sobald sie uns bekannt sind, gerne informieren werden. 

Unser Schultag besteht am Vormittag (8.00 bis 13.10 Uhr) i.d.R. aus zwei Doppelstunden, die von zwei Einzelstunden eingerahmt werden. So haben die Schüler nur 4 verschiedene Fächer am Tag und müssen entsprechend weniger Material mitbringen. Auch die Vorbereitung auf den Schultag fällt entsprechend weniger aufwändig aus. Nach unserer Erfahrung wirkt sich diese Organisation positiv auf den Lernerfolg unserer Schüler aus.

Eine Besonderheit unserer Schule ist die Möglichkeit, im Musikunterricht ein Instrument in der Bläserklasse zu erlernen.

 

Abbildung: Stundenplan der 5b im Schuljahr 2014/2015:

Stundenplan 5. Klasse

 

In der 5. Klasse findet für unsere Schülerinnen und Schüler somit kein regulärer Unterricht am Nachmittag statt (30 Wochenstunden). Selbstverständlich können unsere Schüler am Nachmittag an Arbeitsgemeinschaften oder der Hausaufgabenbetreuung teilnehmen.

 

Abbildung: Stundenplan der 6b im Schuljahr 2014/2015

Stundenplan der 6b

 

 

In der 6. Klasse gibt es mit der 2. Fremdsprache Latein bzw. Französisch und Geschichte neue Unterrichtsfächer. Religion / Philosophie wird in diesem Jahrgang nicht unterrichtet. Bei 32 Wochenstunden haben die Schüler i.d.R. an einem oder zwei Tagen Unterricht am Nachmittag. Unsere Schülerinnen und Schüler können in der 6. Klasse am Vorlaufunterricht für den englischsprachigen Geographieunterricht teilnehmen und haben in diesem Fall 33 Wochenstunden.

 

Mittagspause und Nachmittag

In der Mittagspause (eine halbe Stunde) können unsere Schüler an vielen Tagen bei unseren Kochmüttern in der Mensa zu Mittag essen. Falls in unserer Mensa kein Essen angeboten wird, besteht ebenfalls die Möglichkeit, im benachbarten Ganztagszentrum zu essen. Am Nachmittag können unsere Schülerinnen und Schüler an der Hausaufgabenbetreuung teilnehmen, die dienstags, mittwochs und donnerstags in der 7. und 8. Stunde stattfindet. Am Nachmittag nehmen auch viele unserer Schüler an AGs teil.

Die schulische Entwicklung

Wir geben unseren Schülerinnen und Schülern mindestens ein mal im Quartal eine Rückmeldung zum Leistungsstand in den jeweiligen Fächern. Bei schulischen Problemen unterstützen wir unsere Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Fördermaßnahmen

Zum Ende jedes Halbjahres erhalten die Schüler Notenzeugnisse mit einer Anlage zum allgemeinen Lern- und Sozialverhalten (überfachliche Kompetenzen). Entsprechend der für das Gymnasium geltenden Schulartverordnung steigen die Schüler von Klasse 5 nach Klasse 6 ohne Einschränkung auf. Für die Versetzung von Klasse 6 in die Mittelstufe sollen die Leistungen eines Schülers in nicht mehr als einem Fach mangelhaft sein. 

 

 

Zusammenarbeit mit den Eltern

Eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern sehen wir als die Basis unseres gemeinsamen Erfolges. Wir legen großen Wert darauf, die Meinungen der Eltern auf Elternabenden oder Konferenzen zu erfahren, wir nehmen Anregungen und Wünsche der Eltern gerne auf und bemühen uns immer darum, gemeinsam Lösungen zu finden.