Das Kopernikus Gymnasium Bargteheide rief am Freitag, den 16. 05. 2014 seine Schüler im Zuge des Juniorwahl-Projektes zur Europawahl auf. Dabei wurde an alles gedacht: ein Wahlvorstand wurde ernannt, Wahlhelfer bestimmt, Wählerlisten erstellt und Wahlbenachrichtigungen verschickt. Um die Wahlrechtsgrundsätze einzuhalten, wurden dann am Wahltag richtige Wahlkabinen aufgestellt. Alles, was die jungen Wähler, der Jahrgänge 9 bis 12, mitbringen mussten, war ihre Stimme.

Und wozu das alles? Schließlich können diese Stimmen nicht gewertet werden.

Ganz einfach: „Die Juniorwahl lässt Schlüsse zu, wie die junge GenerationEuropa sieht und künftig sehen will“, sagt Jillian Rookledge, Schülerin der 12b und Mitorganisatorin der Wahl. Dem stimmt auch Laura Oehnbüttel (12b) zu: „Außerdem ist es eine wunderbare Übung und Vorbereitung fürspätere Wahlen.“ WiPo-Lehrer Hauke Seiler ergänzt: „Wichtig ist,dass sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler für die Wahl interessieren und diese dann am Sonntag auch verfolgen.“

Zudem wirkt es der allgemein zunehmenden Politikverdrossenheit entgegen. Helena Galys (9a), die zum ersten Mal in ihrem Leben an einer Wahl teilnimmt, bestätigt : „Ich finde ein solches Projekt toll.“

Die Ergebnisse der schulinternen Wahl werden den Schülerinnen und Schülern des KGB jedoch erst nach der offiziellen Europawahl am 25. 05. 2014 bekanntgegeben, um das offizielle Wahlergebnis nicht beeinflussen zu können.  

   

Ergebnisse hier