Am Samstag hätte Anne Frank ihren 92. Geburtstag gefeiert. Ihr Schicksal steht exemplarisch für ca. 1,5 Millionen jüdische Kinder, die während des Zweiten Weltkrieges durch die Nationalsozialisten ermordet wurden.

Die schulische Auseinandersetzung mit den Schicksalen der Opfer des Nationalsozialismus ist von großer Wichtigkeit, um Vorurteilen und Klischees vorzubeugen und sich aktiv gegen Antisemitismus und Rassismus zu engagieren.

Als „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ dürfen wir es nicht hinnehmen, das Menschen jüdischen Glaubens als Reaktionen auf die wiederholte Entzündung des Nahost-Konflikts in Deutschland heute wieder Angst vor Beleidigungen, Hass oder tätlichen Angriffen haben müssen.

Die 8b hat das Tagebuch der Anne Frank, das ihr Vater Otto Frank im Jahr 1947 veröffentlichte, gelesen, Annes Versteck im Hinterhaus in der Prinsengracht 263 in Amsterdam digital erkundet und sich der Lebensgeschichte Anne Franks angenähert, die zeigt, dass Annes unverwechselbarer Charakter dem eines normalen Teenagers entspricht, der zwischen Freude und Traurigkeit träumt, schwärmt, rebelliert und sich trotz der Widrigkeiten der Zeit die Zukunft ausmalt.

 

Im Rahmen des Anne Frank Tages 2021 wollen die Schüler*innen der 8b auch allen übrigen Lernenden am KGB die Geschichte Anne Franks ein Stück näherbringen und an die Verbrechen in der Zeit des Nationalsozialismus erinnern. Die Plakatausstellung „Blick auf die Geschichte“ haben die Schüler*innen um die individuelle Präsentation einer Figurenrequisite für Anne Frank ergänzt und verdeutlichen damit, welcher Charakterzug Annes ihnen ganz persönlich besonders wichtig erscheint. Die Ergebnisse sind im Schulgebäude sichtbar und werden auch durch die digitale Plakatausstellung unterstützt: https://www.annefranktag.de/lernmaterialien2021/digitale-ausstellung/

 

                                                                                                                      Caroline v. Sobbe