August 2020

 

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Lehrkräfte,

die Sommerferien nähern sich ihrem Ende und wie es aussieht, dürfen wir in der letzten Ferienwoche noch einmal richtig stabiles Sommerwetter genießen! Ich hoffe, Sie/ihr alle hatten/hattet soweit erholsame und schöne (möglichst coronafreie) Ferien.

Heute möchte ich mich bei Ihnen/euch schon einmal mit ersten Informationen zum Beginn des neuen Schuljahres melden.

Das Ministerium hat uns ein Schreiben zugestellt, das wir an die Eltern weitergeben sollen. Es wird Ihnen zusammen mit diesem Telegramm zugestellt. In dem Schreiben ist die Rede von einer „beiliegenden Belehrung“, diese dürfen wir nur in Papierform ausgeben. Die Schülerinnen und Schüler erhalten diese Belehrung am ersten Schultag von der Klassenlehrkraft. Wir bitten Sie, liebe Eltern, das Formular ausgefüllt und unterschrieben Ihrem Kind am Dienstag wieder mit zur Schule zu geben.

Wie Sie dem Schreiben entnehmen können, führt Schleswig-Holstein eine Art „weiche Maskenpflicht“ ein. In dem Elternbrief ist eine „dringende Empfehlung“ ausgesprochen, das bedeutet – so meine Interpretation – eine Verpflichtung, wenn nicht gewichtige Gründe dagegensprechen. Wir gehen also von folgenden Regelungen aus:

Personen-Gruppe

Maske in den Gängen im Schulgebäude

Maske im Unterricht

Maske auf dem Schulweg

Maske im Bus o. ä. zur Schule

Klasse 5, 6

dringend empfohlen

optional

dringend empfohlen

Pflicht

Klasse 7-12

dringend empfohlen

Pflicht

„Schön ist anders!“ mögen Sie jetzt denken, liebe Eltern, und ich kann Ihnen da nur aus vollem Herzen zustimmen. Auf der anderen Seite kann ich – vor dem Hintergrund der jetzt wieder steigenden Zahlen - die Beweggründe des Ministeriums verstehen. Unterricht ist ein kostbares Gut und es sollte alles Erdenkliche getan werden, um eine erneute pandemiebedingte Homeschooling-Phase für eine Kohorte oder gar für die ganze Schule zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund möchte ich Sie herzlich bitten, Ihr Kind mit der nötigen Anzahl Masken für den jeweiligen Schultag auszustatten.

Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, möchte ich bitten, der dringenden Empfehlung des Ministeriums nachzukommen. Wenn alles gut geht, können wir nach 14 Tagen wieder darauf verzichten!

Für den Schulalltag waren wir gehalten, die Schülerschaft in „Kohorten“ einzuteilen, wobei innerhalb der Kohorten die Abstandsregelung aufgehoben ist, ansonsten gilt sie weiterhin. Hintergrund ist, dass im Infektionsfall nicht die ganze Schule, sondern eventuell nur eine Kohorte „geschlossen“ wird und das Lernen zu Hause fortsetzten muss. Lehrkräfte sind nicht Angehörige einer Kohorte. Jede(r) von euch, liebe Schülerinnen und Schüler, gehört bei uns zu seiner Jahrgangskohorte. Eine Schülerin aus Klasse 8a gehört also z. B. zur Kohorte 8, genauso wie ein Schüler aus der 8c.

So, kommen wir nun zum ersten Schultag. Das Schulleitungsteam hat sich gestern zusammengesetzt und Folgendes festgelegt:

Am Montag, 10. 8. 2020, ist in der ersten Stunde eine Dienstversammlung der Lehrkräfte. Da habt ihr, liebe Schülerinnen und Schüler noch frei. Die Kohorten 6-8 kommen dann zur zweiten Stunde, die Kohorten 9-12 kommen zur dritten Stunde. Grund hierfür ist, dass wir gehalten sind, die Kontakte zwischen den Kohorten durch unterschiedliche Anfangs- und Pausenzeiten zu minimieren. Aus dem gleichen Grund werden den Kohorten jeweils gesonderte Eingänge zugewiesen, welche das sind, können Sie/könnt ihr dem Vertretungsplan entnehmen. Wie sich das später im Unterrichtsalltag darstellt, dazu werden wir Sie und euch noch gesondert informieren.

Am morgigen Mittwoch werden wir die neu zusammengesetzten Klassen 7, 10 und 11 noch per Mail über den jeweiligen Klassenraum und den zu benutzenden Eingang informieren.

Am ersten Schultag haben die Klassen 6-8 Unterricht bei der Klassenlehrkraft bis 13:00 Uhr, die Klassen 9-12 bis 13:10 Uhr. Alle verlassen das Schulgebäude durch den gleichen Eingang, durch den sie es betreten haben. Der zeitliche Versatz soll der Durchmischung der Kohorten vorbeugen.

Die Lehrkräfte setzen nachmittags ihre Dienstversammlung fort.

Ab dem zweiten Schultag gibt es dann „Unterricht nach Plan“. Dabei gibt es wegen der Pandemie die Besonderheit, dass die eine Hälfte der Schülerschaft (5-8) immer zur ersten Stunde und die andere Hälfte (9-12) immer zur zweiten Stunde mit dem Unterricht beginnt. Für die „Großen“ bedeutet dies einerseits, dass sie immer ein wenig länger schlafen können, andererseits aber auch, dass der Unterrichtstag im Durchschnitt eine Stunde später endet. Näheres dazu noch in einem späteren „telegramm“ am Ende dieser Woche.

Die Mensa wird ihren Betrieb noch nicht wiederaufnehmen, weil dort eine Kohortentrennung nicht gewährleistet werden kann. Gleiches gilt im Moment auch für die Kochmütter. Eventuell gibt es nach einiger Zeit ein Angebot, ein „Lunchpaket“ oder „Frühstückspaket“ zu buchen. Eine Pilotphase dazu ist in der Planung. Einstweilen möchte ich Sie, liebe Eltern der Klassen 5-8 bitten, Ihr Kind mit einem guten Pausenbrot in die Schule zu schicken. Die Kinder dieser Jahrgangsstufen werden in der Regel nur bis 13:10 Uhr Unterricht haben. Für die größeren Klassen ist ein zusätzliches selbstgemachtes „Lunchpaket“ für die Mittagspause wünschenswert, damit die Schüler*innen nicht durch Kontakte in der Stadt das Infektionsgeschehen ungünstig beeinflussen.

Ich wünsche uns allen einen Start in den Corona-Regelbetrieb und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Brigitte Menell