13. Mai 2020

 

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Lehrkräfte,

die Phase II der Schulöffnung läuft in ruhigem Fahrwasser, ich danke den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften für die Disziplin, Ruhe und Besonnenheit, mit denen die Regeln im Hinblick auf Abstand und Hygiene befolgt werden.

Frühestens am 25. 5. ist – nach bisherigem Ausblick durch das Ministerium – mit dem Übergang in die dritte Phase der Schulöffnung und Präsenzzeiten für weitere Klassenstufen zu rechnen.

Das Ministerium hat uns eine „Vorwarnzeit“ von mindestens einer Woche versprochen. Das sollte heißen, dass wir am Freitagabend, möglicherweise auch erst am kommenden Montag, eine Nachricht bekommen, nach welchen Regeln ab dem 25. gespielt wird und ob es einen Einstieg in eine neue Phase gibt.

Die Anweisungen aus Kiel sind meist relativ große und komplexe Pakete aus Erlassen, Informationsschreiben, Hinweisen auf Gesetzestexte, etc., die für jede Schule individuell „übersetzt“ werden müssen.  Das Schulleitungsteam hat daher Auswertungs- und Planungssitzungen für Montagmorgen oder – falls dann noch keine Nachricht aus Kiel da ist – Dienstagmorgen angesetzt. Ich werde Sie danach zeitnah über die Ergebnisse informieren.

Mit der weiteren Öffnung der Schulen wird es so sein, dass nach und nach mehr Personen sich nacheinander oder gleichzeitig in der Schule aufhalten. Eine Maskenpflicht – so hat es das Bildungsministerium bislang festgelegt – gibt es in der Schule nicht. Es wird aber empfohlen, in den Gängen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dieser Empfehlung würde ich mich gerne anschließen und euch, liebe Schülerinnen und Schüler, bitten, eine solche „Alltagsmaske“ auf jeden Fall dabei zu haben, wenn ihr in der Schule seid.  

Einstweilen machen wir weiter mit Phase II. Dazu noch eine Bitte an euch, liebe Schülerinnen und Schüler: unsere Lehrkräfte sind im Moment „im Dreieck“ eingesetzt zwischen Präsenzzeit, Beratung und Homeschooling. Wenn daher die Rückmeldung für Homeschooling-Aufgaben einmal etwas länger dauern sollte, bitte ich euch um Verständnis und Geduld.

Ebenso bitte ich euch und Sie, liebe Eltern, um Verständnis, dass die Möglichkeit, außerhalb des „normalen“ Homeschooling- und Präsenzangebotes noch Extra-Arbeiten zur Aufbesserung der Noten einzureichen, denjenigen vorbehalten sein sollte, die ihre Noten zur Erreichung eines Übergangs noch verbessern müssen und bei denen eine Chance besteht, dieses Ziel auf diese Weise zu erreichen.

Das wäre übrigens ohne die Pandemie nicht anders, auch im ganz normalen Unterricht hätten wir nicht die Unterrichtszeit mit Referaten o. ä. zur Notenverbesserung verbracht. Wer seiner Note durch die Beiträge im 4. Quartal noch eine positive Abrundung (eigentlich Aufrundung) geben möchte, kann dies ggf. durch Beteiligung am Homeschooling bzw. während der Präsenzzeit tun.

Mit freundlichen Grüßen – bis bald!
Brigitte Menell