5. Mai 2020

 

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Lehrkräfte,

wie gestern versprochen, soll es heute noch einige Informationen zum Thema „Beratungsgespräche“ für die Klassen 9-11 geben.

Die Gespräche werden in der Regel von den beiden Klassenlehrkräften mit jeweils der Hälfte der Klasse geführt. Wenn es Ausnahmen von dieser Regel gibt, dann werden Lehrkräfte eingesetzt, die die Schülerinnen und Schüler kennen.

Zunächst bekommen Sie, liebe Eltern, und ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, in den nächsten Tagen den Leistungsstand vom 13. März übermittelt. Dazu gab es vorhin bereits eine Abfrage zur Art der Übermittlung.

Die Beratungsgespräche erfolgen prinzipiell in zwei Schritten: Schritt 1 ist für alle Schülerinnen und Schüler vorgesehen, Schritt 2 kann auch aus mehreren Gesprächen bestehen und wird nach Bedarf durchgeführt.

Die Gespräche des 1. Schrittes finden in der Woche vom 11. Mai bis zum 15. Mai statt. Eine der beiden beratenden Lehrkräfte der Klasse wird sich mit der Schülerin/dem Schüler (eventuell, z. B. bei kritischer Notenlage o. ä. auch mit den Eltern) zur Terminfindung in Verbindung setzen.

Für die Gespräche steht jeder beratenden Lehrkraft ein spezieller Klassenraum zur Verfügung, der nicht von anderen Personen genutzt wird.

Das Gespräch des ersten Schrittes soll der Schülerin/dem Schüler Gelegenheit geben, Rückmeldung zu den Erfahrungen mit dem Homeschooling zu geben und sich ggf. Rat von der Lehrkraft zu holen, etwa im Hinblick auf Strukturierung des Tages, Planung von Aufgaben, usw. Während des Gesprächs betrachten die beratende Lehrkraft und die Schülerin/der Schüler auch den erreichten Leistungsstand und sprechen darüber, ob mit diesem Notenbild der bevorstehende Übergang in die Klasse 10 bzw. 11 gesichert ist.  Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 11 können mit der Lehrkraft darüber sprechen, ob die erreichte Zahl der „Minderkurse“ eventuell problematisch ist.

Wenn das Notenbild noch nicht den Anforderungen entspricht, soll in dem Gespräch des 1. Schrittes darüber beraten werden, ob und in welchen Fächern eine Verbesserung angestrebt werden kann bzw. sollte. Sowohl die Leistungen im Homeschooling (ab dem 20. April) als auch die in späteren Präsenzangeboten können ja noch zur Verbesserung der Noten im Bereich „Unterrichtsbeiträge“ beitragen.

Im 2. Schritt erfolgt dann ggf. ein Beratungsgespräch mit der Fachlehrkraft, in deren Fach sich die Schülerin/der Schüler noch verbessern muss/möchte. Diese „Fachgespräche“ finden in der Regel telefonisch statt. Bei der Vermittlung des Gesprächs kann die beratende Lehrkraft des ersten Schrittes helfen. Natürlich steht – falls es Probleme gibt – die beratende Lehrkraft aus Schritt 1 auch für weitere Gespräche zur Verfügung.

Sollte es Probleme mit dem Schulweg geben, etwa wegen fehlender Busverbindungen, bitte die beratende Lehrkraft informieren. Ein Aufenthalt in der Schule ist vor und nach dem Beratungsgespräch nicht erlaubt. Wenn sich das Schulwegeproblem nicht lösen lässt, muss notfalls auf eine telefonische Beratung zurückgegriffen werden. Keinesfalls sollen sich vor oder nach den Beratungsgesprächen in Bargteheide Grüppchen bilden, die sich möglicherweise nicht an die nötigen Abstände halten…

 

Bitte, liebe Eltern, liebe Schüler*innen, haben Sie/habt Verständnis dafür, dass bei Vorliegen respiratorischer Symptome ein Gespräch in der Schule nicht möglich ist, es sei denn, es gibt eine sichere „harmlose“ Erklärung dafür, z. B. Heuschnupfen.  Das Gespräch muss dann eventuell telefonisch geführt werden. Bei Vorliegen einer Erkältung bitten wir um eine Information an die beratende Lehrkraft, die zur Terminvereinbarung Kontakt aufnimmt, damit eine Alternative gefunden wird.

Ich wünsche uns allen eine gute und erfolgreiche „Phase II“ der Schulöffnung!

Mit freundlichen Grüßen
Brigitte Menell