Februar 2020

 

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Lehrkräfte,

„Fürstsingers meet Orbit“...
… so heißt das Motto des einmaligen Sonderkonzertes, welches am 20.02.20 um 19 Uhr unter der Leitung von Herrn Delitz und Herrn Schwalba in unserer Schule stattfindet.
85 „Fürstsingers“ des Schulchores des Gymnasiums Philanthropinum aus Dessau werden an diesem Tag mit unserer Schulband „Orbit“ ein gemeinsames Pop-Konzert mit vielen bekannten Songs veranstalten. Wer mag, kann bereits am Vormittag in einer Pause ein kurzes Willkommenskonzert genießen.
Beide Gruppen treffen sich für dieses spannende Projekt zum ersten Mal und nehmen die große Herausforderung an, die Kuhle und ihre Zuschauer mit unserem ganz besonderen Flair des Musiknovembers zu verzaubern. Deshalb heißt es auch für dieses Konzert wieder „Kissen statt Stühle“ in der Kuhle!

Der Eintritt ist frei – es darf aber gerne gespendet werden.

CO2-Neutralität
Viele unserer Schülerinnen und Schülern engagieren sich für den Klimaschutz, daher haben wir im Januar die 10. Klassen, für die das nächste Angebot „Studienfahrten“ zusammengestellt werden muss, folgendes gefragt:

„Soll das KGB weiterhin Studienfahrten anbieten, die einen Flug erfordern?“

Hier die Ergebnisse:

Klasse

Ja

Nein

Enthaltung

10a

14

2

 

10b

21

4

 

10c

3

10

3

10d

18

7

 

Summe

56

23

3

Wir werden das Angebot an Studienfahrten daher nicht im Hinblick auf notwendige Flüge einschränken. Davon unbenommen bleibt selbstverständlich das Recht der Schulkonferenz auf Beschlüsse in dieser Sache.

Zeitzeugen gesucht
Am 3. Oktober 2020 jährt sich die Wiedervereinigung zum dreißigsten Mal. Während das zentrale Fest in Potsdam stattfindet, werden auch wir am KGB diesem Jubiläum einen Thementag am 2. Oktober 2020 widmen. Die Fachschaft Geschichte plant hierzu verschiedene Veranstaltungen für die unterschiedlichen Jahrgänge. Am Projekttag werden unter der Überschrift „Deutsch-Deutsche Lebenswelten bis zur Wiedervereinigung“ verschiedene Workshops angeboten.

Für die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufeund Oberstufe organisiert die Fachschaft momentan Zeitzeugengespräche, um jenen einen Einblick in das Leben eines geteilten Deutschlands geben zu können. Zu diesem Anlass suchen wir noch dringend Zeitzeugen, die bereit sind, aus ihrem Alltag bis 1989/90 zu berichten und Fragen der Schülerinnen und Schüler zu beantworten.
Hierfür suchen wir ausdrücklich Zeitzeugen aus dem damaligen Ost- und Westdeutschland. In den Gesprächen können Berührungspunkte mit dem jeweils anderen deutschen Staat aufgegriffen werden, z.B. Familienbesuche in die DDR oder Fahrten nach Berlin (aus westdeutscher Sicht) bzw. der Lebensalltag in der SED-Diktatur (aus ostdeutscher Perspektive) oder über die Umbrüche aus der Zeit 1989/90 berichtet werden.

Bei Interesse melden Sie sich gerne. Auch wenn Sie Zeitzeugen kennen, die bereit wären, über ihre Erlebnisse zu berichten, sind wir sehr dankbar, wenn Sie sie an uns verweisen.
Melden Sie sich gern unter der Rufnummer der Schule 04532/4047650 (Ansprechpartner: Tobias Friedrichs) oder per E-Mail an Susann Laatsch ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ).

Inkrafttreten des Masernschutzgesetzes am 1. März 2020
hier: Umsetzung an unserer Schule

Im November 2019 hat der Bundestag das Masernschutzgesetz beschlossen, das zum 1. März 2020 in Kraft treten wird.

In der Sache geht es darum, dass Sie für Ihre Kinder, die an unserer Schule angemeldet sind oder werden, einen Nachweis zum Masernschutz erbringen müssen.
Wir als Schule sind vom Gesetzgeber verpflichtet, den Masernschutz unserer Schülerinnen und Schüler zu überprüfen. Ferner geht es darum, im Falle einer Nichterbringung des Nachweises bestimmte Folgepflichten zu erfüllen.

Konkret bedeutet dies,

  • dass für alle Kinder, die ab dem 1. März 2020 entweder im laufenden Schuljahr oder zum Beginn des Schuljahrs 2020/21 an unserer Schule aufgenommen werden wollen, bis spätestens einen Tag vor dem tatsächlichen Unterrichtsbeginn ein Nachweis gemäß Masernschutzgesetz erbracht werden muss
  • dass für alle Kinder, die am 01.März 2020 bereits ein Schulverhältnis an unserer Schule haben und mithin die Schule zu diesem Zeitpunkt schon tatsächlich besuchen, der Nachweis bis zum Ablauf des 31. Juli 2021 erbracht werden muss. Zum Procedere werden wir Sie noch in einem extra Anschreiben informieren.

Bis dahin müssen Sie nichts weiter unternehmen.

Der erforderliche Nachweis kann wie folgt erbracht werden durch:

  • Impfausweis oder Impfbescheinigung (§ 22 Abs. 1 und 2 Infektionsschutzgesetz) über einen hinreichenden Impfschutz gegen Masern (zwei Masern-Impfungen),
  • ärztliches Zeugnis über einen hinreichenden Impfschutz gegen Masern,
  • ärztliches Zeugnis darüber, dass eine Immunität gegen Masern vorliegt,
  • ärztliches Zeugnis darüber, dass aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden kann (Dauer, während der nicht gegen Masern geimpft werden kann, ist mit anzugeben),
  •  Bestätigung einer anderen staatlichen oder vom Masernschutzgesetz benannten Stelle, dass einer der o.g. Nachweise bereits vorgelegen hat.

In Fällen, in denen zu den oben genannten Fristen die Nachweise nichtoder nicht zureichend erbracht werden, sind die Schulleiterinnen bzw. Schulleiter verpflichtet, unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt zu benachrichtigen. Das Gesundheitsamt wird dann seinerseits weitere Schritte einleiten.

Schülerinnen und Schüler, die gesetzlich schulpflichtig sind, dürfen die Schule auch ohne Nachweis gemäß Masernschutzgesetz besuchen. Bei diesen Schülerinnen und Schülern kann also das Schulverhältnis begründet und der Unterrichtsbesuch aufgenommen bzw. fortgesetzt werden.

Ich wünsche uns allen ein erfolgreiches zweites Schulhalbjahr und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Brigitte Menell