Wummernde Bässe, drei blau-gelbe Geschosse, uniformierte, weil trikotierte Teams auf dem Feld sowie darum verteilt, eine johlende Masse, Schweiß, Adrenalin, Anspannung. Hier entlädt sich, was sich wochenlang aufgestaut hat – oder sollte man sagen, dass dies die Reifeprüfung der intensiven Vorbereitung ist? Der alljährliche Wahnsinn kurz vor Weihnachten. Das Oberstufenvolleyballturnier. Seit der Hallenwiedereröffnung trafen sich Dutzende OberstufenschülerInnen, Ehemalige und Lehrer, um für das große Finale zu trainieren. Allfreitaglich ereiferten sich zwischen 13 und 17 Uhr Teams aus allen Oberstufenklassen, um sich auf diese Abschlussprüfung bestmöglich vorzubereiten. Jede Woche sah man eine neue Klasse, die sich mit eigenen Trikots ausstaffierte. Jede Woche mehr Professionalität. Die Teilnehmerzahl stieg bereits Ende November auf annähernd 100 und mit der Zahl die Qualität der Teams. Wohl erstmalig seit Jahren war daher völlig unklar, wer sich gegen seine 6 Gruppengegner und in 2 K.O.-Spielen durchsetzen und ins Finale kommen würde. Daher experimentierte man mit der Idee, ein Team aus den besten Spielerinnen und Spielern zusammenzustellen, das im Anschluss an das Schülerfinale die Lehrer erfolgreich herausfordern werde können. Und es wurde in der Tat spannend. Zwar gewann das Team Freiheit souverän den ersten Satz, doch spielten sich die MVP ein und zeigten im zweiten Satz den Lehrern ihre Grenzen auf. Durch dieses Finale rückte die Ehrung der 12c leider etwas in den Hintergrund, was an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich nachgeholt werden muss: Liebe 12c, herzlichen Glückwunsch und Danke für ein packendes Finale, in das ihr euch echt reinbeißen musstet. Die 11c, die mit 2 Teams im Halbfinale stand, hat euch echt alles abverlangt. Aber ihr habt wahre Größe bewiesen. Herzlichen Glückwunsch zum Triumph!

Das gute Abschneiden der 11. Klassen und auch die Tatsache, dass sich die 10er am Vortag nichts geschenkt haben und in Halle 3 ein fulminantes Wetteifern geliefert haben – vom Lautstärkepegel her, aber auch spielerisch – lässt schon jetzt die Vorfreude auf 2019 aufflammen.

Im Januar ruht die AG zugunsten der Fußballer, aber ab Februar heißt es dann freitags „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“.

In diesem Sinne – Bleibt sportlich!

Sebastian Mroz

(Fotos: Kathrin Anders)