Kopernikus Gymnasium wiederholt einzigartigen Erfolg

 

 

Es scheint etwas surreal, gemessen an der Vielzahl teilnehmender Schulen in Schleswig-Holstein beim Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Doch nach der Qualifikation von gleich vier Mannschaften in drei Sportarten für das Bundesfinale 2017 konnten alle vier Teams ihre Titel auch 2018 verteidigen, sodass das Kopernikus Gymnasium sowohl zum Frühjahrs- als auch zum Herbstfinale jeweils zwei Mannschaften in die Bundeshauptstadt entsendet.

Als zweifacher Schul-Landessieger fuhren bereits im Mai 14 Tischtennisspieler in die Metropole, vom 23. bis 27. September werden nun 8 Triathletinnen und Triathleten sowie 15 Fußballer folgen, um das Bundesland Schleswig-Holstein zu vertreten und sich mit fast 4000 anderen Talenten aus über 450 Schulmannschaften zu messen.

Damit schickt das Kopernikus Gymnasium Bargteheide nicht nur die meisten Schülerinnen und Schüler des gesamten Bundeslandes, sondern ist auch in der Breite mit vier Mannschaften in drei Sportarten das Aushängeschild in Norddeutschland.

Betreut werden die Teams von den Lehrern Sven Röttgen (Fußball), Sebastian Mroz (Tischtennis und Triathlon) sowie Stefan Hagendorf/Alexander Gar (Tischtennis).

Den überregionalen Erfolg des Gymnasiums hat man natürlich in erster Linie der exzellenten Trainingsarbeit in den hiesigen Vereinen zu verdanken, so Mroz, dennoch besitzt das Kopernikus Gymnasium Dank vieler Erfolge auf Kreis-, Bezirks-, Landes- und auch Bundesebene mittlerweile einen sportlich so guten Ruf, dass sich viele junge Talente am Ende ihrer Grundschulzeit für dieses Gymnasium entscheiden. Die Sportlehrkräfte, aber auch Sportbegeisterte anderer Fachschaften sind dabei bestrebt, dieses Potenzial abzurufen, Arbeitsgemeinschaften und Wettkampfmannschaften zu bilden, um den Schülerinnen und Schülern möglichst vieler Sportarten gerecht werden zu können und ihnen neben dem klassischen Schulunterricht einzigartige Erlebnisse zu ermöglichen. So errang man auch bei Golf, Handball und Turnen in den vergangenen Jahren vordere Plätze. Das Besondere an „Jugend-trainiert“, bilanziert Mroz, ist das positive Gemeinschaftsgefühl. So reisen Sportinternate nicht selten mit einer ganzen Entourage an spezialisierten Honorar-Trainern, externen Physiotherapeuten und biederen Zeugwarten an. Das Kopernikus Gymnasium kommt dagegen – und das scheint gemessen an der Lautstärke am Spielfeldrand, auf der Tribüne oder an der Rennstrecke einzigartig – mit seinen Fans an. Mütter, Väter, Geschwister und Ehemalige kommen zu den Wettkampfstätten und zeigen, was den olympischen Geist ausmacht. Egal, wie wir letztlich abschneiden: Dabei sein ist alles!

 

 

Sebastian Mroz