von links nach rechts: Phil Renckstorf, Clara Bour, Ben Göttsche, Sönke Nitz, Lucas Ulka, Noah Garbers, lena Fitschen, Maila Sievers, Malin Joost, Lara Hoppe und Victoria Kelb

 

Auch zwei Stunden nach der letzten Zeitnahme spekulierten die über 90 Starterinnen und Starter der 7 teilnehmenden, weiterführenden Schulen noch über die Plätze auf dem Podest. Wer hatte gewonnen? Wer sollte Schleswig-Holstein beim Bundesfinale vertreten?

Oldesloe spekulierte auf Itzehoe, die Itzehoer sahen dagegen das Kopernikus Gymnasium vorne; diese dachten, es sei Mölln, stellten sie doch die stärksten Schwimmer, doch die Möllner selbst hielten wiederum Bad Oldesloe für den Sieger. Beim 11. Schülertriathlon in Itzehoe/Brokdorf ging es wohl so eng wie noch nie zuvor zu. Zwar trat das Kopernikus Gymnasium die Reise als Titelverteidiger an, doch gingen sie nicht als Favorit ins Rennen. Die Mannschaft war durch Verletzungen ausgedünnt (Simon Kiel und Franziska Thiede) und mit Esben Mick und Lasse Fitschen, die aus Altersgründen ausschieden, fehlten gleich 4 der 8 letztjährigen Berlinfahrer. Das neuformierte Team war jung und unerfahren, doch hatte es Biss und wusste um die Chance, es noch einmal schaffen zu können, ehe im kommenden Jahr durch die Altersbeschränkungen mit Lena Fitschen und Noah Garbers nur noch zwei erfahrene Berlinfahrer übrigbleiben würden. Maila Sievers, Franziska Thiede, Malin Joost und Simon Kiel werden 2019 nicht mehr antreten dürfen. Somit ruhten die Hoffnungen auf den jungen Wilden: Victoria Kelb (5. Klasse), Lara Hoppe (6. Klasse) und Clara Bour (7. Klasse) waren erstmals für die Mädchen dabei. Die neuen Jungs Sönke Nitz, Ben Göttsche (6. Klasse), Phil Renckstorf (8. Klasse, 2. Teilnahme) und Lucas Ulka (9. Klasse) komplettierten die Mannschaft.

Nach 200m Schwimmen, 3km auf dem Rad und einem finalen Laufkilometer gab es daher bei Platz zwei für die Theodor-Mommsen-Schule aus Bad Oldesloe einen lauten Jubelschrei der Schwarz-Orangenen: Das Kopernikus Gymnasium hatte tatsächlich seinen Vorjahressieg wiederholen können und fährt im Herbst erneut nach Berlin, um das Bundesland bestmöglich auf dem Olympiagelände zu vertreten.

Sebastian Mroz