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„Marseille ist nicht im typischen Sinne schön, aber ihr werdet es lieben!“ Diese Ratschläge wurden uns von mehreren Französischlehrern der Schule mit auf den Weg gegeben und Sie sollten Recht behalten! Nach einem sehr frühen Treffen (04.15 Uhr) am Hamburger Flughafen und einer zwischenzeitlichen Partie UNO in Paris, kamen wir schließlich im sonnigen und doch windigen Marseille an.

Auf dem Weg zur Jugendherberge mussten wir bereits einige Erfahrungen machen: Anne blieb fast in der Metro- Tür stecken, ein Franzose legte sich mit Frau Rosanowski im Bus an und unsere Französischkenntnisse wurden auf die Probe gestellt. Die Erschöpfung, der Stress und die Müdigkeit fielen jedoch von uns ab als wir unsere (sehr spartanischen) Zimmer bezogen hatten und schließlich zum ersten Mal am 5 Minuten entfernten Strand waren.

Das tägliche Baden im Mittelmeer wurde für einige von uns sogar zur Tradition. Doch nicht nur das Mittelmeer wird uns in Erinnerung bleiben! Der alte Hafen von Marseille, leckeres Eis und Macarons, Notre-Dame-de-la-Garde ( die wahrscheinlich schönste Kirche) und das Versprechen, dass mindestens einer von uns dort heiraten wird, eine sehr nasse und abenteuerliche Kajaktour in den angeblichen „petits calanques“ und anschließendes ChiChi, die „schöne, kleine Schwester“ von Marseille ( Aix-en-Provence) und der Kontrast zwischen den beiden Städten, einen unvergesslichen Marmeladenstand in Aix, le MuCEM, die unterschiedlichen kleinen Stadtviertel, die gemeinsamen Abende am Strand, auf der „Tanzfläche“ oder aber auch lachend und singend auf den Zimmern, generell die kulturellen Diversitäten, der Mangel an öffentlichen Toiletten und natürlich das gute Wetter und die Sonne!

Doch das Schönste war, dass man von Tag zu Tag gemerkt hat wie die Gruppe ( insgesamt 24 Schüler der 12.Klasse, sowie Frau Rosanowski und Frau Bilstein)  sich kennenlernte, sich neue Freundschaften schlossen  die Erkenntnis, dass dies die letzte Klassenfahrt war! Also nochmal ein großes MERCI an Alle, die ein Teil dieser unvergesslichen Studienfahrt waren und es zu dem gemacht haben, was es war! Und MERCI auch an Marseille, die Stadt, in die wir uns alle zumindest ein wenig verliebt haben, auch wenn sie keine typische Schönheit ist.

Pia Künckeler,12a