Eine in buntem Scheinwerferlicht glitzernde, prallgefüllte Tanzfläche voller Mädchen in raschelnden Tüllkleidern und Jungen mit Anzug und Krawatte: Am Freitagnachmittag und -abend verwandelte sich die Kuhle des KGBs anlässlich des ersten Winterballs in der Schulgeschichte von 16 bis 20 Uhr in einen Ballsaal. Zu den Beats der DJs Valle&Nille sowie verschiedener Live-Acts schwangen die zahlreich erschienenen Gäste aus den fünften bis achten Klassen nicht nur ausgelassen das Tanzbein, sondern schlängelten sich in einer Polonese durch die Kuhle. Zu späterer Stunde begeisterten sie die Gastgeber des diesjährigen Abiturjahrgangs sogar mit spontanen "Dance Battles“, in die neben Hip Hop-Choreographien auch Handstände, FlicFlacs und Ballett-Elemente eingebaut wurden. Zum Glück war für ausreichend Erfrischungen gesorgt: alkoholfreie Ipanema-Cocktails wurden geschlürft und das Snack-Büffet gestürmt. Wer sein Styling aufbessern wollte, stellte sich am gut besuchten Schminkstand an, wo wahlweise Einhorn-Slogans, Katzen-Schnurrbärte oder coole Tattoos auf die Gesichter gezaubert wurden. Bleibende Erinnerungen an den glorreichen Abend gab es in der „Foto-Booth“, wo mit Federboas, überdimensionalen Brillen, Hüten und Kleidern posiert werden konnte. Höhepunkt des Winterballs war die Wahl der Ballkönigin und des Ballkönigs, die mit Zepter, Krone und Schärpe von einer fairen Jury feierlich gekürt wurden. Ein erfolgreicher, rundum gelungener Abend, der ohne die hervorragende Organisation der Abiturienten, die mit den Einnahmen ihre Abschlussfeierlichkeiten finanzieren wollen, nicht möglich gewesen wäre. Und vielleicht war das der Beginn einer neuen Tradition am KGB, wer weiß?