„Es gilt anzustreben, ein Produkt zu schaffen, das der Kunde bisher noch nie so gesehen hat“ - Getreu diesem Motto arbeitet Florian Trützschler (8c), der Geschäftsführer der Firma „Schoolstyle“. „Schoolstyle“ ist eine im Rahmen des Wahlpflichtkurses Juniorprojekt gegründete Firma. Sie produziert KGB-Kugelschreiber mit integriertem USB-Stick und Washi Tape Art Collegeblöcke. Am Tag des Verkaufsstarts, am Tag der offenen Tür, dem 13. Februar 2016, verkauften Florian und seine Mitarbeiter bereits die Hälfte der Kugelschreiber. Schulleiterin Frau Menell erwarb gleich zehn Stück, um sie als Erinnerung an Lehrer*innen, die die Schule verlassen, zu verschenken. Auch der Rest der Note-Kulis wurde bereits in den nächsten Tagen verkauft. Die Zielgruppe der Firma ist ausschließlich das Kopernikus Gymnasium Bargteheide.

 

 

„Schoolstyle“ wird nun, nach der erfolgreichen Produktion und Vermarktung der blauen KGB-Kulis, eine neue Auflage herausbringen. Dieses Mal sollen Farbe und Design an das neue KGB-Logo angepasst und rote Kugelschreiber produziert werden. „Die Nachfrage besteht immer noch“, bestätigte Philipp Özren (8c), Finanzchef der Firma, der auch die Marktforschung betreibt.

„Schoolstyle“ ist in vier Abteilungen untergliedert: Design, Verkauf, Management und Marketing. Diese vier Abteilungen arbeiten gut miteinander zusammen. So half zum Beispiel die Designabteilung den Marketingbeauftragten bei der Gestaltung der Plakate. Außerdem unterhält die Marketingabteilung eine Facebook- und eine Instagram-Seite. Die Finanzierung läuft über Aktien, die man ab einem Wert von 5€ erwerben kann. Schoolstyle zahlt zehn Prozent Dividende. Die Aktionäre wurden bei einer Veranstaltung im Ganztagszentrum angeworben. Für die Rückzahlung der Aktien wird es ein erneutes Aktionärstreffen geben. Momentan zählt die Firma 39 Aktionäre. Die Konkurrenzfirma „Bonana“, deren Abkürzung für „Beutel - Original – Nice – Authentisch – Nützlich – Abgefahren“ steht, verkauft keine Aktien, sondern finanziert sich nur über den Verkauf ihrer KGB-Turnbeutel mit Namensschild. „Bonana“ wird von Daniel Börmann (8c) geleitet.

Möglichgemacht wird das ganze durch das Projekt Junior, welches die ökonomische Bildung fördern soll. Das Projekt schreibt vor, dass jedem Mitarbeiter ein Mindestlohn von 25 Cent pro Treffen im Wahlpflichtkurs (montags, 7.-9. Stunde) und pro 60 Minuten Arbeit zu Hause zusteht.

Die Mitarbeiter von „Schoolstyle“ jedenfalls sind zufrieden und hoffen auf einen guten Verkauf der neuen Auflage Kugelschreiber.

Henrik Schmidt (8a)