Pünktlich zur Adventszeit machte das Kopernikus Gymnasium seinen Schüler*innen und Lehrer*innen ein Geschenk: Der neue naturwissenschaftliche Trakt ist saniert und die neuen Räume konnten bezogen werden.

 

 

Im November besuchten Bürgermeister Dr. Henning Görtz sowie einige Pressevertreter begleitet von der zuständigen Architekten-Firma, dem Bauleiter, den Hausmeistern und der Schulleitung unseren Neubau offiziell zum ersten Mal.

Der Neubau ist barrierefrei und nach modernsten Methoden gestaltet. Da die alten Räume nach 40 Jahren nicht mehr zeitgemäß waren, wurden sie entkernt und ein Anbau wurde hinzugefügt.

 

Bürgermeister Dr. Henning Görtz mit der zuständigen Architektin und Schulleiterin Frau Menell; KGB-Hausmeister mit Bauleitern

 

Seit dem 15. Januar 2015 wird nun schon am Kopernikus Gymnasium gebaut, gebohrt und geräumt. Mit dem Neubau ist erst ein Teil des Fünf-Punkte-Großprojekts fertig geworden. Bis zum Herbst nächsten Jahres sollen auch die Dachsanierung, der Ausbau von Chemie-, Physik- und Kunsträumen, ein Gemeinschaftsraum sowie ein Aufzug fertiggestellt sein. Der Umbau, der die Stadt rund vier Millionen Euro gekostet hat, wird erst im Herbst nächsten Jahres komplett abgeschlossen sein.

Im Unterricht war – vom manchmal unvermeidlichen Bohren – kaum etwas von der Baustelle zu merken. Die Kommunikation mit dem Bauleiter und seinen Mitarbeitern habe immer gut geklappt, so Frau Menell, so dass die lärmintensiven Arbeiten auf den Nachmittag verschoben werden konnten. Auch auf die Abiturprüfungen wurde Rücksicht genommen und der Bau für kurze Zeit stillgelegt.

Aber wie finden eigentlich die Lehrer*innen den Anbau? Bei einer Kurzumfrage der Schülerreporter wurden viele positive Reaktionen zusammengetragen. „Hell, frisch und luftig“ sei der Neubau, die Eingangsfront „ansprechend und transparent gestaltet“. Andere hätten sich eher Materialien wie Ziegelsteine oder Metall gewünscht.

Aber nicht nur die Lehrer*innen sind von den neuen Räumen weitestgehend angetan. Auch für die Schüler*innen beinhaltet das Konzept Vorteile, denn es entspricht ihrem Wunsch nach „lebendigem Unterricht“. Breite Tische bieten mehr Platz für Experimente, offene Bereiche und sogenannte Puzzletische lassen sich für einen kreativen, offeneren Unterricht nutzen.

Auf die Frage „Wie sehen die Räume wohl in 5 Jahren aus?“, antworteten die meisten der Befragten: „Hoffentlich bleibt alles wie jetzt und alle gehen gut mit den Räumen um.“ Eine Feuer(alarm)probe hat der neue Trakt immerhin schon überstanden.

Lena Mertens, 8a