In der Profilvorhabenwoche haben wir, das WiPo-Profil, uns intensiv mit dem Thema des Zuzugs von Flüchtlingen beschäftigt.

Am Montag ging es als erstes darum, dass wir unsere Fragen über die Situation der Flüchtlinge weltweit Oberthemen zuordneten und im weiteren Tagesverlauf um die weltweite Flüchtlingspolitik. Hier wurde u.a. verdeutlicht, dass Europa nur einen kleinen Teil der Flüchtlinge beherbergt und auch weiterhin aufnimmt. Des Weiteren haben wir die Ursachen des Fliehens behandelt und uns selber die Situation in den verschiedenen Krisengebieten verdeutlicht.

Am Dienstag haben wir uns mit drei primären Themen der Asyllage befasst. Es ging um Asylrechte, Angriffe auf Asylanten und Beherbergung der Asylanten in den verschieden Landkreisen Deutschlands. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und haben anschließend unsere zusammengeschriebenen Informationen präsentiert. Im Anschluss haben wir ein Feedback zu der gesamten Arbeit der vergangenen zwei Tage abgegeben.

Am Mittwoch haben wir uns um 10:30 Uhr am Bahnhof getroffen, um in Hamburg mit einer Mitarbeiterin der Organisation "Grenzgänger" einen Rundgang durch den Stadtteil Hamburg St. Georg durchzuführen. Auf diesem wurden wir ausgiebig über die Geschichte der vielen Subkulturen innerhalb des Stadtteils St. Georg informiert. Zudem ging es auch um aktuelle Themen, die in St. Georg präsent sind, wie z.B der politischen Abgrenzung verschiedener Subkulturen untereinander.

Am Donnerstag, dem letzten Tag der WiPo-Vorhabenwoche, bekamen wir Besuch von 3 Flüchtlingen aus Afghanistan und Syrien, die mit ihren Paten unsere Fragen ausführlich beantworteten und uns ihre Geschichte sowie ihren Beweggrund zur Flucht erläuterten. Ferner haben uns drei Frauen erläutert,

welche Maßnahmen Bargteheide unternimmt, um eine gelungene Integration zu schaffen.

Außerdem hat uns Frau Meyborg verdeutlicht, welch große Anforderungen auf die Stadt und das Land Bargteheide zukommen. Abschließend haben wir eine Ausstellung über die angeführten Themen erstellt, die in der Schulstraße zu finden ist.

 

Wir freuen uns, wenn sich viele Schülerinnen und Schüler die Ausstellung angucken und hoffen, das Interesse gegenüber dem Thema Flüchtlinge geweckt zu haben.