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DIE RÄUBER

 

 

 

Zum Inhalt

 

 

Ist es eigentlich egal, ob man als erstes oder zweites Kind zur Welt kommt? Kinderfotos zeigen häufig, dass Eltern das Erstgeborene in jeder Lebenslage fotografiert und jeden Schritt dokumentiert haben. Vom zweiten Kind sind dagegen meist nur die wichtigsten Ereignisse abgelichtet worden. Die Eltern, beim ersten Kind noch aufgeregt und überbesorgt, werden beim zweiten entspannter: Es läuft eben so mit. Aber wie fühlt sich das für das Kind an? Was passiert mit dem eigenen Ich?

Franz von Moor leidet darunter. Immer wieder fragt er sich: „Warum bin ich nicht als erster aus dem Mutterleib gekrochen?“ Das Problem treibt ihn um, lässt ihn rastlos werden, denn Karl, sein älterer Bruder, hat im Gegensatz zu ihm alles, was er sich wünscht: Er darf in Leipzig ein freies Studentenleben führen, hat in Amalia eine hübsche Freundin und ist bei allen beliebt. Franz dagegen lebt zu Hause auf dem Hof des alten Vaters. Der spricht - wie Amalia - ständig nur von Karl, aber von Franz spricht niemand. Er fühlt sich hässlich und ungeliebt. Doch Franz ist genauso klug wie Karl. Er entwirft einen Plan, mit dessen Hilfe er die empfundene Ungerechtigkeit auslöschen will.

 

 

Die Mitglieder der Oberstufen-Theater-AG haben auf der Basis von Friedrich Schillers Sturm- und Drang-Drama „Die Räuber“ eine Produktion erarbeitet, die die Frage nach das Scheitern zweier Brüder ins Zentrum rückt.

 

 

 

 

Mitwirkende

 

Alexandra Bäcker

Antonia Baquero Schroeder

Annika Biesenthal

Antonia Biesenthal

Florian Drews

Annika Eggert

Katharina Harm

Merle Henke

Fabian Kleveman

Jesper Lemche

Carina Martens

Eila Mölk

Lena Plumpe

Miriam Wollenweber

 

 

Technik

Johannes Ulrich

Bennett Wetters

 

 

Leitung

Susanne Oehmsen

Sabine Storch

 

 

Dauer: ca 45 Minuten

 

 

Vorstellungen: Mi, 3.6., Do, 4.6., Fr, 5.6 jeweils um 20 h

sowie Do, 4.6. in der 4./5. Stunde für die 9. und 10. Klassen

 

in der Kuhle des Kopernikus Gymnasiums

 

 

 

 

 

 

 

Meine

 

 

 

Seele

 

 

brennt!