Bargteheide - Wenn es ans Wählen des Wahl-Pflicht-Kurses geht, haben die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen viele Möglichkeiten. Um die Vielfalt der Kurse darzustellen, haben sich die Schülerinnen und Schüler des Medienkunde-Kurses aufgemacht, um alle Kurse genaustens unter die Lupe zu nehmen.

 

Künstler, Musiker und Schauspieler – der kulturelle Wahlpflichtkurs

 

Entspannt gehen die Schülerinnen und Schüler des Kopernikus Gymnasiums Bargteheide aus Ihrem Wahlpflichtkurs Kultur. Darstellendes Spiel, Musik und Kunst in einem Fach, dies gibt es auf dem Kopernikus Gymnasium Bargteheide für die 8. und 9. Klassen. Der Wahlpflichtkurs Kultur bietet den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit zu musizieren, Theater zu spielen und sich künstlerisch zu betätigen. Der Kurs umfasst in diesem Jahr um die 20 Schülerinnen und Schüler, die in kleinen Gruppen ihr eigenes Theaterstück erarbeiten und am Ende des Schuljahres gemeinsam für die jetzigen 7. Klassen vorführen, um ihnen Eindrücke des Kurses zu vermitteln. Aber sie müssen nicht nur ihr eigenes Theaterstück inszenieren, sondern auch die Musik und die Kostüme selber entwickeln. Dieser Kurs ist nicht nur dazu da, am Ende des Jahres ein perfektes Theaterstück präsentieren zu können, das Ziel der Lehrer ist es auch, dass sich die Schüler und Schülerinnen auf der Bühne wohl fühlen und die Hemmschwelle bei ihnen sinkt. Nach der Unterrichtseinheit haben die Schülerinnen und Schüler das Gefühl, etwas erreicht zu haben.

 

Bienvenido a nuestro curso de español!

 

Willkommen in unserem Spanischkurs!

 

Wir haben dem Wahlpflichtkurs Spanisch der 8. Klasse von Frau Stiller- Stut auf den Zahn gefühlt und die Schüler und Schülerinnen befragt, was sie im Unterricht machen, welche Themen sie behandeln und wie es ihnen gefällt.

Die Vielseitigkeit des Kurses ist sehr ausgeprägt: Sie lernen nicht nur die Grundlagen, sondern auch Situationen des alltäglichen Lebens in Spanien. Das Arbeitsklima wurde von den Schülern als „gechillt“ beschrieben. „[…] Den Druck, der in manchen Unterrichtsfächern durch die vielen schriftlichen Arbeiten auftritt, gibt es dort nicht“. Die schon seit Jahren hier arbeitende Frau Stiller-Stut macht aktiven und interessanten Unterricht mit Rollenspielen und Freiarbeit. Laut Schülern die Sprache leichter zu lernen als Französisch oder Latein und die Aussprache beherrscht man schnell.

Doch warum wählt man einen Kurs, in dem man viele Tests schreibt und noch in einer weiteren Sprache Vokabeln lernen muss? Die Antwort vieler Schüler lautete: Es sei eine weit verbreitete Sprache und viele hätten einen persönlichen Bezug zu dieser wie z.B. Verwandten im Ausland, dem jährlichen Urlaub in Spanien beziehungsweise anderen Ländern, in denen Spanisch gesprochen wird.

Auch ein Austausch nach Uruguay steht dem Kurs zur Verfügung. Der Aufenthalt in Deutschland und auch dort dauert jedoch acht Wochen, worüber die Schülerinnen und Schüler des Kurses nicht sehr begeistert sind, denn so lange ist es schwer in einem anderen Land, weit entfernt von Zuhause zu leben. Außerdem gibt es in anderen Ländern andere Kulturen, sodass man sich anpassen muss, was einigen Schülerinnen und Schülern zum Problem werden kann. Für all diese positiven Erfahrungen nehmen die Schülerinnen und Schüler auch gerne ein paar Tests und eine „Extra-Stunde“ auf sich, denn im Gegensatz zu den anderen Kursen haben sie auch noch donnerstags und nicht wie die anderen nur montags ihren Wahlpflichtkurs.

 

66 Paar Schuhe - welche Lehrerin ist das?

 

Eine zweite Juniorprojekt – Gruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, eigenständig Sammelspielkarten der Lehrer zu entwerfen und gewinnbringend zu verkaufen.

„Lehrermon“, so der Name des entwickelten Spieles, wird von zehn jungen Unternehmern geleitet, die ebenfalls den Wahlpflichtkurs „Juniorprojekt“ gewählt haben. Der Name wurde von den Pokemon-Karten, welche auch Sammelspielkarten sind, abgeleitet. Das Unternehmen kooperiert mit der Sparkasse und gliedert sich in verschiedene Abteilungen, wie beispielsweise Finanzen, Marketing, etc. Die Schüler lernen bei dieser Arbeit wie man mit Geld umgehen kann und was alles benötigt wird, um ein solches Projekt auf die Beine zu stellen.

Die Sammelkarten sollen wahrscheinlich bald in der Schulstraße verkauft werden, wobei eine Packung mit fünf Karten 1,50 € kosten soll. Die Karten sind dann zum gemeinsamen Tauschen und Spielen vorgesehen. Eine fertige Sammelkarte zeigt auf der einen Seite ein bearbeitetes Foto des Lehrers, auf der anderen sieht man Kategorien wie Fahrzeit zur Schule oder Anzahl der Schuhe.

Wer denn jetzt 66 Paar Schuhe besitzt, erfährt nur der, der die richtige „Lehrermon“ – Karte erhält.

 

Ob groß oder klein - hier passt jedes Handy rein!

 

Eine eigene Firma gründen, eigene Produkte entwerfen, entwickeln und verkaufen - für die Jugend von heute kein Problem mehr! Wir haben uns mit dem „Juniorprojekt“ auseinandergesetzt und Mitgründer einer Firma interviewt.

Die Schülerinnen und Schüler des Unternehmens „JuProCase“ entwickeln auf eigene Weise Handytaschen. Da heutzutage viele junge Leute ein Handy besitzen, war es eine gute Entscheidung, dieses Produkt zu entwerfen. Nebenbei erlernt man den Umgang mit Finanzen, Teamarbeit und Verantwortung. Es war zwar schwierig, sich bei einem Produkt einig zu sein, dennoch sind sie mit ihrer Entscheidung zufrieden. Die Probleme lagen darin, dass einige nicht mit der Nähmaschine umgehen konnten, aber dies war schnell wieder geklärt, da sich jeder mit anderen Aufgaben beschäftigte und seine Stärken unter Beweis stellen konnte.

Für 3,50€ bzw. für 4,50€ bei größeren Taschen kann man sich jetzt eine individuelle Handytasche nach Absprache mit der Firma zulegen, diese wird dann mit den eigenen Wünschen umgesetzt.

 

 

Physik + Chemie + Biologie (reagiert zu) Junior-Akademie

 

Eigene Versuche überlegen und daraufhin eigenständig durchführen. Das machen die Schülerinnen und Schüler der Junior-Akademie des KGB´s mit Unterstützung des Chemie- und Biologielehrers Herrn Czieslik.

Die Teilnehmer des WPK Kurses entwickeln ihre Versuche auf eigene Weise. Seit 4 Wochen bauen sie Biogas-Anlagen, in denen sie natürliche Produkte gähren lassen. Vor diesem Projekt nahmen sie an einem wirtschaftlichen Wettbewerb, der IJSO (International Junior Science Olympiade), teil. Die Jugendlichen sind mit einem guten Gefühl in die Projektphase gegangen, da sie es spannend finden, eigene Versuche durchzuführen und diese auf eigene Faust umzusetzen. Es war zuerst nicht leicht, zu überlegen, wie man Versuche zu bestimmten Themen entwickeln kann, trotzdem bekamen die Schülerinnen und Schüler Ideen dank der Tipps Herrn Cziesliks. Durch diesen Kurs lernen sie den Umgang mit chemischen Geräten, Mitteln und ein Team zu bilden, in dem man gut arbeiten kann.

Die Schülerinnen und Schüler sind froh, dass sie sich für diesen Kurs entschieden haben, da sie ihre Experimente eigenständig ausführen dürfen.